Ein Buch, das mich so fasziniert hat, dass ich es blitzschnell gelesen habe: The 4 Hour Workweek von Timothy Ferriss (ich habe dazu eine englische Zusammenfassung und Kritik auf amazon.com geschrieben, hier).
Ein wesentlicher Hebel zur Steigerung der Effektivität ist für Ferriss eine – fast schon manische – Art des Outsourcings. Dass man dies auch übertreiben kann, zeigt ein Video, welches Ferriss in seinem eigenen Blog verlinkt hat.

Ansonsten ist dies ein feines Buch mit zahlreichen handfesten Tipps und einer Unmenge an Hintergrundinformation, welche noch durch freigiebige downloads auf seiner Internetseite ergänzt werden.
Die zentrale Aussagen in seinem Buch hat er mit dem Akronym D-E-A-L versehen:
D – Definition – finde heraus, was Dich WIRKLICH interessiert und formuliere es glasklar.
E – Eliminate – entsorge alles das, was Dich davon abhält, das EIGENTLICHE zu tun. Der Fokus liegt auf Effektivität – do the right thing.
A – Automate – genau hier ist auch sein manisches Outsourcing anzusiedeln: automatisiere oder delegiere alles das, was andere billiger oder besser machen.
L – Liberate – hier beschreibt Ferriss, wie der Angestellte seinem Cubicle entfliehen kann; zudem gibt er detaillierte Hinweise, wie man – egal, ob Freiberufler, Unternehmer oder Arbeitnehmer - Perioden eines „vorgezogenen Ruhestands“ (sog. mini-retirements) ab sofort durchführen kann.
Für Angestellte fast schon frivol, was Ferriss hier an Rezepten vorschlägt, um zu einer 4-Stunden Arbeitswoche zu kommen. In einem Vortrag äußerte er übrigens, dass er eigentlich im Titel von einer 2-Stunden-Woche reden wollte – aber das habe der Verlag nicht mitmachen wollen. Sein BLOG ist übrigens ungewöhnlich gut.
Have fun…