Archive for the ‘Kommunikation’ Category

Best Office 2008: Hellmann Logistics

Donnerstag, Oktober 23rd, 2008

Die Wirtschaftswoche (Ausgabe vom 13.10.2008) hat Hellmann Logistics im Wettbewerb “Best Office 2008″ als “Gewinner national” ausgezeichnet. Was Klaus Hellmann, Geschäftsführender Gesellschafter, mir bereits im Rahmen meines Interviews für das Projekt SELBST-FÜHRUNG gezeigt hatte, überzeugte auch die Preisrichter: mit dem radikal umgebauten Firmenspeicher hat sich das Unternehmen einen offenen Raum geschaffen, in dem Kommunikation und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit möglich wird. Im Bericht schreibt die Wirtschaftswoche: “Hellmanns mutiger Ansatz, mit der Diamantsäge die massiven Stahlbetondecken und -wände des historischen Speicherbaus aus der Vorkriegszeit aufzubrechen, um damit auch alles Trennende zu überwinden, zeigt vorbildhaft, wohin die Reise in der modernen Büroarbeitswelt geht.” Hier eine Bildergalerie.

Leadership Development

Montag, Juni 30th, 2008

Als Nebeneffekt meines Jahresprojekts wird immer klarer, dass meine eigenen Arbeitsfelder - Organisationsberatung, Coaching von Führungskräften der oberen Ebenen, Moderation - sich in Zukunft besser unter einem neuen claim zusammenfassen lassen. Daher setze ich sowohl in diesem Blog, als auch in meinem englischsprachigen Pendant (http://futurehub.com) seit einigen Tagen schon Leadership Development als Subtitel ein.

Microcelebrity: berühmt im kleinen Kreis

Mittwoch, Dezember 12th, 2007

Clive Thompsons Beitrag in der Dezember-Ausgabe von WIRED über ein Phänomen, das er MICROCELEBRITY nennt, beleuchtet das Thema der eigenen Imagegestaltung im Internet (vgl. auch meine Beiträge hier und hier).
Thompson definiert: Microcelebrity is the phenomenon of being extremely well known not to millions but to a small group — a thousand people, or maybe only a few dozen. As DIY media reach ever deeper into our lives, it’s happening to more and more of us.
Wired Dec. 2007
In dem WIRED-Artikel beleuchtet er die Vor- und Nachteile, „microfamous“ zu sein. In der Essenz geht es darum, wie sein eigener PR-Agent zu handeln: Adapting to microcelebrity means learning to manage our own identity and “message” almost like a self-contained public relations department.

Erneut: Das eigene Bild im Netz beeinflussen

Donnerstag, Dezember 6th, 2007

Bereits in einem früheren Eintrag hatte ich auf Verfahren hingewiesen, mit denen das eigene Image im Internet zu beeinflussen ist (hier). In der Neuen Osnabrück Zeitung (01.12.) entdeckte ich den Hinweis auf das Portal myONID, das vor wenigen Wochen startete - es hat sich zur Aufgabe gemacht, ein aktives Reputationsmanagement für Organisationen und Individuen zu bieten (siehe auch die Info hier).
myOnid gibt auch gleich Tipps, wie das digitale Echo im Netz zu beeinflussen ist, z.B. über automatisierte Suchen (GoogleAlerts) und das aktive Hinterlassen von Spuren im Internet (durch Kommentare in Blogs und Verlinkung).
Bleibt zu beobachten, wie sich das Portal entwickelt…

„Wer willst Du sein?“ Die eigene Reputation im Internet steuern

Dienstag, Oktober 30th, 2007

Die Wirtschaftswoche berichtet in ihrer Ausgabe vom 29.10. ausführlich über die Imagebildung im Internet („Schein wird Sein“) und wie sich diese beeinflussen lässt: „Schlau ist, wer sein Image im Netz aufpoliert, bevor es andere ruinieren“.

Neben den nahe liegenden Tipps - zunächst das IST-Image recherchieren, eigene Seiten kreieren, über Verlinkungen eine hohe Zahl positiver Einträge erzielen – gibt es auch den Hinweis auf ungewöhnliche Verteidigungsmaßnahmen. So findet sich u.a. der US-Service ReputationDefender.com: „Für 29,95 US-Dollar versucht der Dienstleister zunächst unliebsame Einträge im Netz aufzuspüren, ermittelt anschließend Urheber oder Seitenverantwortliche und verlangt von diesen schließlich, die Informationen zu löschen“.

Wie drückte es mein Freund Thomas Hake aus: „Manchmal ist es gut, eine googlesichere Weste zu haben…“.

Schlüsselqualifikationen… werden immer noch nicht vermittelt

Mittwoch, April 25th, 2007

Ein aktueller Artikel in FORTUNE - The trouble with MBAs - zeigt auf, dass selbst angesehene Hochschulen in den USA noch immer nicht diejenigen Qualifikationen vermitteln, die in der Arbeitswelt benötigt werden:
Every year since 2002, the Graduate Management Admissions Council… has surveyed recruiters. And every year so far, the survey has revealed that several skills employers value most - like the ability to write and speak clearly and persuasively - are also skills that new MBAs lack.
Das gibt zu denken, gelten doch die “B-Schools”, also die Business Schools (wie MIT’s Sloan School of Management), hierzulande immer als Exempel, denen unbedingt nachzueifern sei. Bereits Henry Mintzberg hatte drastisch mit dem MBA-Mythos aufgeräumt (sein Buch aus 2004, Managers Not MBAs, sei hier unbedingt empfohlen).
Ich nutze den Anlass, um wieder einmal auf die Notwendigkeit der soft skills hinzuweisen. Wir setzen an der Fachhochschule Osnabrück im MBA-Studiengang Hochschul- und Wissenschaftsmanagement ganz bewusst auf die Vermittlung sozialer und kommunikativer Kompetenzen (hier zum download mein Modell Das Führungskleeblatt, welches die Schlüsselkompetenzen aufzeigt).

Feel the space… Manipulation und Erweiterung der Sinne

Montag, April 16th, 2007

Ein wenig Lokalpatriotismus an dieser Stelle: meine Heimatstadt (”charming downtown Osnabrück”) findet Erwähnung in der aktuellen Ausgabe des Magazins WIRED. Der Artikel “Mixed Feelings” beschäftigt sich mit der Arbeit am feelSpace belt, welcher in den vergangenen Jahren am Institut für Kognitionswissenschaften der Uni Osnabrück konzipiert und getestet wurde.
Der Artikel thematisiert die Frage, wie die Sinne manipuliert und erweitert werden können - “How the researchers can tap the plasticity of the brain to hack our 5 senses - and build a few new ones.”

PowerPoint - ohne Bullets

Mittwoch, Januar 24th, 2007

Bereits Edward Tufte hatte festgestellt, dass der Einsatz der Präsentationssoftware PowerPoint (und ähnlicher Software) eher zur Verunklärung beitragen kann - und soll (PowerPoint is evil, Artikel in WIRED).
Dass die so beliebten Aufzählungspunkte im Englischen trefflich “bullets”, also Kugeln, genannt werden, macht Sinn und Zweck vermeintlich niederstreckender Argumente auf den Folien noch deutlicher.

In dem bereits 2005 erschienenen Handbuch Beyond Bullet Points zeigt Cliff Atkinson, dass es auch anders geht. Sein Ansatz: ein Drehbuch erstellen, um dann eine Geschichte zu erzählen. Schritt für Schritt erläutert er, wie ansprechende Präsentationen erstellt werden. Atkinson stellt auf seinen Internetseiten zusätzliches Material zur Verfügung - z.B. Vorlagen für Storyboards. Das Buch sollte eine Pflichtlektüre für Manager sein. Cover Atkinson

Video Madness

Montag, Dezember 18th, 2006

Okay, okay, dies ist nicht ganz ernst gemeint, dennoch ein sehenswertes Experiment, welches Chris Pirillo hier zur Video/YouTube-Kultur angestellt hat… (gefunden auf Ehrensenf am 15.12.).

Neue Wege der Kommunikation verändern die Hochschulen… und das (gemeinsame) Lernen

Dienstag, Dezember 12th, 2006

In einem Blog-Beitrag über educational social software fand ich den Verweis auf Harold Jarche. Dieser schreibt, dass das gesamte Erziehungssystem in einem fundamentalen Wandel ist: The people formerly known as students are those who were on the receiving end of an oligopolist educational system that ran one way, in a broadcasting pattern, with high entry fees and few options, and accredited institutions competing to speak their truths while the rest of the population learned in isolation from one another— and who today are not in a situation like that at all.
Durch die Nutzung neuer Software und das Einüben neuer Wege und Plattformen sozialer Kommunikation verändert sich das klassische Lehrer/Schüler-Verhältnis - sogenannte personal learning environments entstehen. Schüler und Studenten üben den Umgang mit den neuen Wegen und erwerben die Kompetenzen für das Lernen und den Austausch im Berufsleben. Diese Entwicklung vollzieht sich seit wenigen Jahren und in einem derart hohen Tempo, dass diejenigen Führungskräfte und Mitarbeiter, auf die diese jungen neuen Berufseinsteiger treffen, schnell Nachhochbedarf hinsichtlich ihrer soft skills haben dürften…